letzte Aktualisierung: 04.01.2023

Veranstaltungen 2023



Nachdem wir im letzten Jahr all unsere gewohnten Veranstaltungen zum Glück wieder uneingeschränkt durchführen konnten, möchten wir auch das neue Jahr 2023 voller Elan angehen und hier schon auf einige terminlich bereits feststehende Veranstaltungen hinweisen.


Sonntag, 30.04.2022- Maibaumsetzen und Hexenfeuer


Auch dieses Jahr planen wir wieder ein Maibaumsetzen am Vereinshaus, anschließenden Fackelumzug ins Pockautal und ein Hexenfeuer, was wieder mit dem Hexenflug von der Burgruine gestartet wird. Die musikalische Umrahmung übernehmen dabei wieder die Blasmusikanten von Pichlovanka, die aus Litvinov anreisen und und mit böhmischer Blasmusik unterhalten.


Donnerstag 27.07. bis Sonntag 30.07.2022- 64. Niederlautersteiner Vogelschießen


Beginnend mit dem Zeltabend des CVJM und der Kirchgemeinde sowie des traditionellen Skatturnieres eröffnen wir das Schützenfest. Für den Freitagabend steht noch kein Programm fest, am Samstagnachmittag wird es wieder ein Kleinfeldfußballturnier geben, zeitgleich wird es wieder einmal ein Vereinsvogelschießen geben, bei dem die Schützenvereine der Stadt Marienberg ihre Kräfte messen. Am Abend steht dann eine Tanzveranstaltung für Jung und Alt auf dem Programm. 

Der Ablauf am Sonntag folgt einer langen Tradition. Nach der Abholung des amtierenden Schützenkönigs startet ab 14:00 Uhr das traditionelle Vogelschießen, welches bereits zum 64. Mal ausgetragen wird. Zeitgleich findet ein Kinderfest statt, im Festzelt spielen die Marienberger Blasmusikanten auf.

Gegen 19:00 Uhr ist dann hoffentlich der neue Schützenkönig gefunden, so dass Wolfgang Blasius zum Schützentanz aufspielen kann.


Sonnabend 30.09. bis Mittwoch 04.10.2023- Vereinsreise


Terminlich wieder um den Tag der Deutschen Einheit angeordnet steht das Ziel unserer Reise noch nicht genau fest. Sobald das Reiseziel sicher ist, werden wir darüber informieren. 

 

Sonntag 03.12.2023- Permett-Aschiem


Auch dieses Jahr wollen wir die Advents- und Weihnachtszeit wieder mit dem Anschieben unserer Ortspyramide einläuten. Sicher wird uns der Rupprich besuchen und auch Posaunenchor und Kindergarten werden für gute Unterhaltung sorgen. 


Auf weitere Veranstaltungen wird hier rechtzeitig hingewiesen, ebenso in Presse und Amtsblatt.




Rückblick auf unsere Veranstaltungen 

(einen Rückblick auf alle unsere Veranstaltungen finden Sie in unserer Vereinschronik)


Permett-Aschiem am 27.11.2022

Zum diesjährigen Niederlautersteiner Permett-Aschiem, das wir nach zwei Jahren Pause endlich wieder regulär durchführen durften, konnten wir auch ein besonderes Jubiläum feiern: unsere Ortpyramide wurde 50 Jahre alt. Als eine der ersten Großpyramiden im damaligen Kreis Marienberg dreht sie seit 1972 jedes Jahr zur Weihnachtszeit ihre Runden. Nach dem Entwurf von Heinz Wohlgemuth übernahmen die Mitglieder die AG Schnitzen des Kulturbundes die Umsetzung der ehrgeizigen Idee, unterstützt wurden sie dabei von anderen Niederlautersteiner Einwohnern und auch vom VEB Federnwerk Marienberg, der wichtige Materialien zur Verfügung stellte. Im Jahr 2009 erfolgte durch die Schnitzgruppe des Heimatvereins und der tatkräftigen Unterstützung durch die 1-€-Kraft Wolfgang Wagner eine umfassende Sanierung der Pyramide, wobei dabei einige Teile, z.B. die Figuren, erhalten bleiben konnten.

Aus Anlass des Jubiläums hatte sich die Schnitzgruppe entschlossen, eine schon seit längerem geplante Ergänzung der Bestückung vorzunehmen, so wurden neben 8 Fichten auch 3 bergbauliche Details neu angefertigt und rechtzeitig beim Aufbau am 26.11.2022 mit ergänzt.

Trotz des Jubiläums hielten wir am bewährten Ablauf fest. Den Anfang machte der Posaunenchor Lauterbach, der uns mit weihnachtlichen Musikstücken unterhielt.

Gleich im Anschluss sorgten die Kinder unserer KiTa Kinderland mit einem liebevoll einstudierten Programm für gute Unterhaltung unter den zahlreichen Gästen. Und nun war es auch an der Zeit, die Pyramide endlich in Bewegung zu setzen. Die anwesenden Mitglieder der Schnitzgruppe übernahmen das wieder gerne und gaben dem Jubilar den ersten Schwung.

Und nun stieg auch schon die Aufregung bei den Kindern, denn auch dieses Jahr hatte sich natürlich wieder der Rupprich angesagt. Und wie üblich bog er auch diesmal wieder mit seinem festlich geschmückten Traktor um die Ecke, begleitet von seinem Wichtel Bruno. Und er hatte wieder schöne Geschenke dabei, für die aber erst noch ein Gedicht oder Lied vorgetragen werden musste- nicht Jedem ist das leicht gefallen und so war auch manche Träne zu sehen.

Nach getaner Arbeit zog sich der Rupprich wieder in den Wald zurück. Die Gäste genossen weiter die Gespräche und bekämpften ihren Hunger und Durst mit Bratwurst und Glühwein.

Leider folgten nur wenige Gäste der Einladung ins Vereinshaus, in dem der Akkordeon-Peter aus Pockau ein wirklich vielseitiges und schönes Programm darbot. Die dabei waren haben es genossen, mitge-sungen und waren begeistert, schade das es so wenige waren.

Das schöne Wetter und die zahlreichen Gäste haben diese Veranstaltung wieder zu einem vollen Erfolg werden lassen. Auch die vielen Helfer hatten einen erheblichen Anteil daran. Danke dafür!

Eckhard Oettel


6. Vereinsreise ins Dreiländereck Deutschland/ Schweiz/ Frankreich 

vom 30.09. bis zum 04.10.2022

Bereits zum 6. Mal starteten 39 Niederlautersteiner, größtenteils Vereinsmitglieder und 4 befreundete Reisefreunde aus Schwaben bei Waldenburg zu unserer gemeinsamen Vereinsreise. Die Hinreise zu unserem Hotel in Rixheim/ Frankreich verlief ohne Zwischenfälle so dass wir rechtzeitig vorm Abendbrot und bei schönem, sonnigen Herbstwetter ankamen.

 Am ersten Tag stand am Morgen die Besichtigung von Freiburg an. Eine Reiseleiterin führte uns durch die Altstadt, vorbei an den Bächlis und zum Freiburger Dom, viele interessante Dinge waren dabei zu erfahren. Leider mussten wir uns mit Regenschirmen „bewaffnen“ denn das Wetter meinte es nicht gut mit uns. 


Nachdem wir wieder im trocknen Reisebus saßen steuerten wir den Hochschwarzwald an. Davon war leider wenig zu sehen, weil zum Regen auch noch Nebel kam. Aber zumindest die Bootsfahrt über den Titisee musste doch klappen? Voller Vorfreude begaben wir uns zum Bootssteg um dort zu erfahren, dass die Boote wegen des Sturmes nicht fahren würden- wie ärgerlich. Zumindest zum Kauf oder zur Anprobe einiger schöner Kopfbedeckungen taugte der Ausflug nach Titisee. 


Der Bus steuerte nun den Sessellift am Hasenhorn an, vom Gipfel war dann die Abfahrt mit dem Hasen-Horn-Coaster, einer spektakulären Sommerrodelbahn, geplant. Wegen des starken Windes fuhr aber auch der Sessellift nicht und folglich war auch der Coaster nicht in Betrieb. Also machten wir uns zum nächsten Ziel auf, den 1.414 m hohen Belchen, wir hatten die kleine Hoffnung, dort vielleichtüber die Wolken schauen zu können.


Doch auch diese Hoffnung erfüllte sich nicht, so dass wir gemeinsam beschlossen, die nächstbeste Gaststätte anzusteuern und dort gemütlich Kaffee zu trinken. Der Gasthof Belchen-Multen lag genau an unserer Strecke und durch das miese Wetter war auch genug Platz für unsere große, unangemeldete Reisegruppe. Nach Kaffee, Kuchen und Torte ging es dann durch den noch immer nebligen Schwarzwald langsam zurück ins Hotel. Leider war dieser Tag wetterbedingt ein Totalausfall, aber dafür kann ja keiner was.


 


Der nächste Tag begann ebenso verregnet wie der vorherige. Es stand die Schweiz auf dem Programm und wir steuerten dort als erstes Basel an. Nach dem eine Reiseleiterin zu uns in den Bus gestiegen war, machten wir eine Stadtrundfahrt, anschließend, wieder mit Regenschirm, folgte eine interessante Stadtführung durch das Stadtzentrum. Das Wetter war aber wirklich echt deprimierend, konnte nur noch besser werden.


 

Wir stiegen wieder in den Bus und fuhren rechts vom Rhein nach Schaffhausen. Und tatsächlich besserte sich das Wetter langsam, es hielt sogar ab und zu mit regnen auf.

In Schaffhausen stand die Besichtigung des berühmten Rheinfalls auf dem Plan, den wollten wir uns auch aus der Nähe vom Boot aus ansehen. Und auf dem Weg zum Bootssteg kam sogar die Sonne raus! Alle waren froh, dass das schlechte Wetter nun hinter uns lag und wir endlich die Ausfahrt richtig genießen konnten.


 


Nach der etwas abenteuerlichen Fahrt mit dem Boot direkt bis ins aufgewirbelte Wasser unterhalb des Wasserfalls starteten wir mit dem Bus Richtung Bodensee, denn dort wo der Rhein den See verlässt wollten wir die mittelalterliche Stadt Stein am Rhein besichtigen. Und bei schönem Wetter machte es auch richtig Spaß, sich die uralten Fachwerkhäuser anzusehen oder auch mal zum Rhein zu laufen. Wirklich sehr beindruckend diese Stadt. Nach dem individuellen Stadtbummel machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel.

 

 

Am Sonntag, dem letzten Tag und „Tag der deutschen Einheit“, war nun Frankreich an der Reihe. Wir fuhren nach Colmar, dem Herzen des Elsass, bummelten durch die historische Altstadt mit seinen mittelalterlichen Fachwerkhäusern und begaben uns schließlich zum „Kahnhafen“, denn es stand einen Kahnfahrt auf der Lauch auf dem Programm. Sehr idyllisch, nicht umsonst wird Colmar auch „Klein Venedig“ genannt. Leider mussten wir anschließend schnell wieder aufbrechen, da wir im Zeitverzug waren. Die Suche nach einem Busparkplatz hatte am Morgen zu viel Zeit gekostet.


 

Unser Bus steuerte nun Straßburg an, wo eine Bootsfahrt auf der Ill gebucht war. Durch den starken Verkehr und die Verspätung hatten wir zu tun, zur Abfahrtszeit am Bootssteg zu sein.

Die Fahrt auf der Ill mit deutscher Führung vom Band war sehr interessant und wir sahen vom Fluss aus viele Sehenswürdigkeiten der historischen Stadtmitte, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Durch die knappe Zeit machten nur wenige noch einen Abstecher zum berühmten Straßburger Münster.


 

Das letzte Ziel des Tages war das Dorf Riquewihr, zwischen den Gipfeln der Vogesen und dem Elsässer Tiefland im Herzen der Elsässer Weingegend gelegen, gehört die mittelalterliche Siedlung den schönsten Dörfern Frankreichs. Auch hier hatten wir leider nur kurz Zeit, um die Schönheit zu genießen, denn im Hotel stand noch der Abschlussabend mit musikalischer Unterhaltung auf dem Programm, so dass wir pünktlich zurück sein mussten.

 


Der Abend mit dem Schwarzwälder Alleinunterhalter genannt „Alpen Eddi“ war sehr stimmungsvoll und fröhlich, ein wirklich gelungener Abschluss unserer Reise.


 

 

Am nächsten Morgen mussten wir nun leider wieder die Heimreise antreten, auch auf der Rückfahrt gab es keine größeren Verzögerungen, so dass wir pünktlich wieder in der Heimat waren.

 

Eckhard Oettel


63. Niederlautersteiner Vogelschießen

vom 28. bis 31. Juli 2022

 

Der Heimatverein Niederlauterstein e.V. führte traditionsgemäß am letzten Juliwochenende sein Vogelschießen durch. Die Organisatoren konnten sich wieder über eine Vielzahl von Besuchern freuen. Den Startschuss für das Wochenende gaben am Donnerstagabend die Skatspieler in der Sportklause. Den Sieg aus 28 Teilnehmern und nach 2 Serien konnte der Niederlautersteiner Jonas Mühlstädt erringen. 


Am gleichen Abend besuchten zahlreiche Gäste im Festzelt die Veranstaltung der Kirchgemeinde Zöblitz-Lauterbach und des CVJM Lichtblick, der vom langjährigen Marienberger Jugendwart Eberhard Heiße zum Thema „Wohin geht´s“ und der Band „signpost“ aus Crottendorf gestaltet wurde.




Der Heimatverein Niederlauterstein e.V. lud am Freitagabend seine Mitglieder und Gäste zum gemütlichen Abend anlässlich seines 20-jährigen Bestehens ein. Dabei sorgte der Auftritt des Gelenauer Marionetten-theaters, ein Multimediavortrag über die Schottlandreise einiger Vereinsmitglieder im Mai dieses Jahres und unseres Alleinunterhalters Frank Müller für gute Stimmung. Ein Lied auf den Heimatverein zur Melodie „Dr Vugelbeerbaam“ wurde mit allen Gästen uraufgeführt.



Das Kleinfeld-Fußballturnier mit 4 Mannschaften am Sonnabend musste auf Grund der Witterung kurzfristig in die Turnhalle verlegt werden. Die Mannschaft der SG Niederlauterstein, Sektion Tischtennis, konnte dabei alle 6 Spiele gewinnen und den im Vorjahr errungenen Pokal verteidigen. Am Abend spielte im Festzelt die Band „Voice of Rock“ aus Chemnitz mit Rockmusik vom Feinsten zum Tanz auf.



Am Sonntag fand neben dem traditionellen Ablauf, Abholen des amtierenden Schützenkönigs Axel Richter und Durchführung des 63. Niederlautersteiner Vogelschießens, ein buntes Programm für kleine und große Gäste auf dem Festplatz statt. 




Zum Kinderfest betreuten die Kameraden der FFW eine große Kletterwand und eine Geschicklichkeits-strecke. Hüpfburg, Kinderkarussell, Büchsenwerfen, Glücksrad, Kinderschminken, Luftballontiere und der Parcour für die Elektro-Kindermotorräder der Gebietsverkehrswacht Mittleres Erzgebirge gehörten zum Programm des Kinderfestes. Nach dem Platzkonzert der „Marienberger Blasmusikanten“ fand eine Modenschau mit der Modeboutique „Mein Kleiderschrank“, bei der couragierte Frauen aus dem Ort und dem Nachbardorf als Models auftraten, statt.



Bei angenehmen sonnigen Wetter wurde der hölzerne Vogel Stück für Stück von den Schützen zerlegt. Gegen 20:00 Uhr konnte Daniel Wohlgemuth das letzte Stück vom Vogel abschießen und sich als neuer Schützenkönig zum Schützentanz mit Wolfgang Blasius ausgiebig feiern lassen.


Die gute Resonanz und das vielseitige Programm an den 4 Tagen bestätigt den Organisatoren erneut, dass diese traditionelle Veranstaltung auch in seiner 63. Auflage bei unseren Gästen gut angekommen ist.

Wir bedanken uns bei allen Helfern, unseren Unterstützern und Sponsoren und freuen uns schon auf das 64. Niederlautersteiner Vogelschießen am letzten Juliwochenende im Jahr 2023.


Holger Hiemann

Heimatverein Niederlautersein e.V.



500+1 Jahre Marienberg- Lebendige Stadtgeschichte(n)


Im Rahmen der 500-Jahr-Feier Marienbergs, die leider von 2021 auf 2022 verschoben werden musste, hatte sich der Heimatverein bereit erklärt, sich an den "Lebendigen Stadtgeschichte(n)" zu beteiligen. Diese sollten am 9. und 10. Juli 2022 als eine Art stehender Festumzug die Geschichte Marienbergs beleuchten und stellten damit einen Höhepunkt des Festprogramms dar. Die städtischen Vereine, aber auch Firmen und Institutionen beteiligten sich zahlreich an dieser außergewöhnlichen Idee die auf Frei- und Parkflächen, Nebenstraßen und Hinterhöfe im gesamten Stadtgebiet verteilt war.


Wir sahen es als naheliegend an, die Besiedlungssgeschichte des Erzgebirges darzustellen, schließlich ist mit der Burgruine Lauterstein das älteste Bauwerk der Großen Kreistadt Marienberg in unserem kleinen Dorf beheimatet. Die Burg zeugt, als Schutzeinrichtung des Handelsweges "Alter böhmischer Steig" der vermutlich schon vor der Besiedlung das Erzgebirge durchquerte, auch von der Besiedlung, denn an diesen alten Handelswegen entstanden die ersten Dörfer im fast undurchdringlichen Urwald Miriquidi.



Zur Darstellung dieser Zeitepoche (um 1200) hatten wir uns entschieden, ein Siedlercamp der Neuankömmlinge zu errichten.In diesem sollte es neben alten Kinderspielen und Bastelangeboten auch typisch mittelalterliche Speisen und Getränke geben. Neben ungefiltertem Bier und Honigwein hatten die Köchinen und Köche unseres Vereins 7 Suppen kreiert, die im Großen und Ganzen mit den im Mittelalter verfügbaren Zutaten auskamen. Neben Brennnessel-, Steckrüben- und Krautsuppe konnte auch von Brot-, Gräupchen-, Hähnchen- und Erbsensuppe probiert werden.   

Den zahlreichen Gästen schmeckte unser Angebot sehr gut- es war mal etwas anderes.












Die erwachsenen Gäste konnte sich beim Lokator und beim Burgherren zur Geschichte der Burg Lauterstein und zur Besiedlungsgeschichte informieren, an drei Schautafeln konnte man sich zudem selbst belesen.



Die Gäste aus Nah und Fern genossen trotz des durchwachsenen Wetters das Flair in unserem Lager und waren voll des Lobes. Auch den zahlreichen Helfern und Mitwirkenden hat das Fest großen Spass bereitet.


Wir danken nochmals unseren Gästen und den zahlreichen Helfern die dieses Fest zu einem bleibenden Erlebnis und einem Highlight in unserem Vereinsleben gemacht haben.


Eckhard Oettel



Fahrt zum 35. Vogelschießen nach Garbisdorf am 26.06.2022

Nachdem in den Jahren 2020 und 2021 das traditionsreiche Vogelschießen in Garbisdorf leider ausfallen mussten, freuten wir uns sehr über die Einladung des Heimatvereins Göpfersdorf e.V., an diesem schönen Fest wieder teilnehmen zu dürfen. Noch dazu, weil der amtierende Schützenkönig Wolfgang Karp ein engagiertes Vereinsmitglied ist und uns auch schon oft in Niederlauterstein besucht hatte. 

Wir starteten 8:45 Uhr mit dem Kleinbus der Stadt Marienberg, den wir mit 9 Personen voll besetzten, hinzu kam ein PKW mit zwei weiteren Niederlautersteinern sowie zwei Vereinsmitgliedern, die aus Zwickau angereist waren. Mit 13 Personen waren wir also diese Jahr außergewöhnlich stark vertreten.

Pünktlich um 10:00 Uhr startete der kleine Umzug vom Quellenhof in Garbisdorf nach Göpfersdorf, wo im Hof des Verwaltungssitzes der Fa. Leitermann die Abholung stattfand. Da Wolfgang Karp in Waldenburg wohnt, nutze auch er, wie schon viele weiter entfernt Ansässige vor ihm, die Möglichkeit dieses Areal nutzen zu können. 
Nach der herzlichen Begrüßung genossen wir den Imbiss aus Spezialitäten des Altenburger Landes und Altenburger Bier, zu dem traditionell die gesamte Dorfgemeinschaft geladen ist. Bei dem hochsommerlichen Wetter waren wir froh zumindest einige schattige Plätzchen ergattert zu haben.

Nach ca. 2 Stunden brachen die Mitglieder des Heimatvereins Göpfersdorf in Altenburger Tracht und unsere Abordnung zum Quellenhof auf, Wolfgang durfte als König neben den Hormtjungfern in einer Kutsche Platz nehmen.

Dort angekommen folgte das Aufstellen der festlich geschmückten Erntekrone und der Täubchentanz um die Krone, an dem wir uns gerne wieder beteiligten.





Und dann begann auch schon das Vogelschießen, welches wie auch bei uns üblich der amtierende Schützenkönig eröffnen durfte. Auch für uns waren 10 der begehrten Lose reserviert und so hatten auch wir die Möglichkeit, den bunten Vogel zu rupfen und dabei auch die eine oder andere Spezialität vom Fleischer zu gewinnen.

Inzwischen hatte sich auch eine Abordnung aus der Nachbargemeinde Schwaben (Sachsen) bei uns eingefunden. Einige befreundete Mitglieder des dortigen Feuerwehrvereins nutzen das schöne Fest seit einigen Jahren, um sich mit uns zu treffen.

Nachdem bei der letzten Auflage des Schießens das letzte Stück des Vogels erst gegen 20:00 Uhr zu Boden fiel, ging es diesmal wesentlich schneller bereits 16:30 Uhr stand die neue Schützenkönigin fest: Betty Klotz aus dem Nachbarort Ziegelhein.

Nach der Überreichung der Schärpe und der Trophäe an die Schützenkönigin genossen wir noch ein Freibier und vor allem wieder die wunderbaren Klänge von Como Vento, den Trommlern aus Altenburg, ehe wir uns frohgelaunt wieder auf die Heimreise machten.


Eckhard Oettel 




Frühjahrswanderung nach Sorgau am 8. Mai 2022 

Endlich bestand wieder einmal die Möglichkeit, gemeinsam Wandern zu gehen. Unser Ziel sollte erstmal in der Nähe liegen und sich ausschließlich zu Fuß erwandern lassen. Wir entschieden uns also, am Sonntag, den 8. Mai 2022 den Erlebnishof in Sorgau anzusteuern. 13 km Wanderstrecke lagen vor uns, die immerhin 23 Wanderfreunde in Angriff nahmen.

Nachdem wir bei herrlichem Wanderwetter um 12:30 Uhr am Wanderparkplatz Schlossmühle gestartet waren, ging es das erste Stück noch recht angenehm im Tal entlang, ehe die Überquerung des Burgberges anstand. Die verlangte aufgrund der steilen Wege von manchem einiges ab, vor Allem wenn man noch einen Buggy dabei hat. 

 



















So waren wahrscheinlich alle recht froh, als wir oben angekommen waren. Dann ging es über Feldwege abwärts, Sorgau an der neuen Feuerwehr querend, zum Erlebnishof. Dieser hatte extra für uns geöffnet und erwartete uns ab 14:00 Uhr mit Kaffee und Torte sowie auch Würstchen und Bier zur Stärkung für den Rückweg. Danke für die freundliche Bewirtung!

Wie absehbar musste für den Heimweg wiederum das erste Stück kontinuierlich und teilweise auch steil bergauf gewandert werden, wofür eine entsprechende Kondition von Vorteil war. Einige Wanderfreunde hatten sich das nicht zugetraut und wurden vom Erlebnishof mit dem Auto abgeholt.



Nachdem wir die Kuppe überschritten hatten machten wir am Schwarzen Weg noch einmal kurz Halt zur „Stärkung“ ehe wir wieder ins Pockautal abstiegen und vorbei an der Strobelmühle nach Niederlauterstein zurück wanderten. 

18.00 Uhr waren wir wieder an der Burgruine angekommen und eine schöne, teilweise anstrengende Wanderung hatte ihren Abschluss gefunden.

 

Eckhard Oettel



Maibaumsetzen und Hexenfeuer am 30.04.2022


Nach zweijähriger Coronapause konnte am 30. April 2022 endlich auch in Niederlauterstein wieder gemeinsam das Frühjahr begrüßt und das traditionelle Maibaumsetzen und Hexenfeuer durchgeführt werden. Die Mitglieder des Heimatvereins und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr konnten zur Walpurgisnacht viele Besucher begrüßen. Los ging es mit dem Schmücken des Maibaums vor dem Vereinshaus. Dies übernahmen selbstverständlich wieder die Kinder des Ortes. Nach dem Aufrichten des Baumes durch die Kameraden der Feuerwehr setzte sich ein bunter und lebhafter Lampion- und Fackelumzug, begleitet von böhmischer Blasmusik durch die tschechische Gruppe Pichlovanka, in Bewegung. Sein Ziel war der Festplatz in der Schlossmühle. 


Dort wurde in der einsetzenden Abenddämmerung das große Hexenfeuer durch die mitgebrachten Fackeln entzündet. Von der Burgruine aus flog, unter lautem Knistern und Krachen, die Hexe auf ihrem funkensprühenden Besen in das Feuer. Damit waren die „bösen Geister“ vertrieben und der Frühling zog in unsere erzgebirgische Heimat ein.

Bei allerlei Gaumenfreuden, Bier vom Fass und einem Platzkonzert von Pichlovanka genossen es die Gäste sichtlich, sich wieder einmal in der Dorfgemeinschaft zu treffen, zu erzählen und gemeinsam bis in die späten Abendstunden zu feiern. Einen besonderen Höhepunkt bildet dabei in jedem Jahr das von der Fa. WÄTAS gesponserte Feuerwerk, welches auch in diesem Jahr über der Burgruine mit eindrucksvollen Effekten aufwartete. So manches Handy wurde gezückt und diese tolle Szene eingefangen.


Die Mitglieder des Heimatvereins und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauterstein bedanken sich bei ihren Gästen und freuen sichschon heute auf die kommende Walpurgisnacht in unserem Ort.


Vorstand des Heimatvereins Niederlauterstein e.V.
und die Kameraden/-in der FFW Niederlauterstein 


Text: Mirko Morgenstern



Olympiadorf Niederlauterstein

Die abermalige Teilnahme von 2 Niederlautersteiner Einwohnern an den 24. Olympischen Winterspielen in Peking hatte Jens Rach, der auch in unserem Verein Mitglied ist, auf die Idee gebracht, ein besonderes Event zu initiieren. Neben der großen Resonanz im Dorf auf den Olympiasieg des Niederlautersteiners Candy Bauer im Jahr 2018 in PyeongChang wollte Jens nach den drastischen Corona-Einschränkungen mit seinen Ideen wieder Leben in die Vereine bringen und auch den Zusammenhalt im Dorf steigern. 

Idee war, unser kleines Dorf in ein „Olympisches Dorf“ zu verwandeln, wobei die Vereine des Ortes einige Highlights im Dorf verteilt gestalten und auch die Einwohner zum Schmücken ihrer Häuser animiert werden sollten. 

Nachdem die Vereine Niederlautersteiner Karnevalsverein 1969 e.V., CVJM Lichtblick e.V., Sportgemeinschaft Niederlauterstein e.V., Heimatverein Niederlauterstein e.V. und die Freiwillige Feuerwehr ihre Unterstützung zugesagt hatten, begannen Mitte Januar die Planungen und Vorbereitungen für die einzelnen Projekte. Die Einwohner wurden per Postwurfsendungen und auch mittels Presse und Fernsehen über das Vorhaben informiert und so begannen auch in den Kellern und Werkstätten die Vorbereitungsarbeiten.


Unser Verein hatte sich bereit erklärt, auf dem Unterbau der Ortspyramide eine Eiskunstläuferin zu gestalten. Diese sollte bei Musik und Licht ihre Kür präsentieren. Außerdem wollten wir unser Vereinsheim entsprechend olympisch schmücken.



Gemeinsames Projekt der Vereine, für welches aufgrund der Kosten auch Sponsoren gewonnen werden mussten, war die Anstrahlung der Burgruine mit farbigen Symbolen, Logos und Texten, welches durch Thomas Reichel, Event & Media Concept ENJOY, realisiert wurde.




Unsere Projekte wurden schließlich in zahlreichen Stunden umgesetzt und konnten pünktlich am 04. Februar 2022 in Betrieb gehen.

Der Jahreszeit geschuldet, die mit Schnee, Eis und Stürmen besonders schwierige Witterung bereithielt, musste regelmäßig gewartet und auch repariert werden.

Lohn der Arbeit waren zahlreiche Fahrzeuge und auch Fußgänger, die sich hauptsächlich an den Wochenenden durch unser Dorf bewegten, die liebevoll arrangierten Puppen und Szenen begutachteten und voll des Lobes waren.

Leider war es coronabedingt nicht möglich, die zahlreichen Besucher aus nah und fern auch mit Glühwein und Bratwurst gastronomisch zu versorgen, was wir Vereine gerne übernommen hätten und sicherlich für noch mehr Zuspruch gesorgt hätte.

Den Abschluss und Höhepunkt der Aktion bildete am 8. April 2022 der große Empfang der Sportler im Begegnungszentrum des CVJM Lichtblick. Zahlreiche Gäste aus nah und fern hatten sich dazu eingefunden und auch der Oberbürgermeister André Heinrich nutzte die Veranstaltung für Grußworte und Ehrung der Olympiateilnehmer, schließlich hatte Candy Bauer im 4erBob von Francesco Friedrich abermals olymisches Gold gewonnen und auch die Arbeit von Erik Simon, Cheftechniker der Skisprung-Herren, hatte zwei olympische Bronzemedaillen hervorgebracht. 

Eckhard Oettel