letzte Aktualisierung: 11.10.2021

Veranstaltungen 2021


 

Niederlautersteiner Herbstfest am 16.10.2021

Festprogramm

16:00 Uhr  Einlass

16:30 Uhr „De Schal(l)is“ 

„De Schal(l)is aus‘n Arzgebirg“ werden uns wieder einmal mit Schalmeienmusik vom Feinsten unterhalten. 






18:00 Uhr „’S Berschl“

  

Der junge Musiker aus Grießbach unterhält uns mit zünftiger Stimmungsmusik.

Instrumentalisch begleitet von Akkordeon oder Gitarre wird er das Zelt ganz bestimmt zum Kochen bringen.






20:30 Uhr „Miriquidi“ 


Die fünf jungen Musiker der Newcomer Party- Coverband kommen teilweise aus Niederlauterstein und werden uns mit  aktuellen Songs, Oldies, Pop, Rock, Rock 'n' Roll und Party-schlagern garantiert gut unterhalten.  





Für die gastronomische Versorgung im beheizten Festzelt wird ausreichend gesorgt. Eintritt: 5 €, Karten an der Abendkasse!


Download des Festflyers hier



Rückblick auf unsere Veranstaltungen 

(einen Rückblick auf alle unsere Veranstaltungen finden Sie in unserer Chronik)


62. Niederlautersteiner Vogelschießen

vom 22. bis 25. Juli 2021

  

Die Veranstalter des 62. Niederlautersteiner Vogelschießens können mit Stolz auf ein erfolgreiches Wochenende mit vielen Besuchern zurückblicken. Nachdem die traditionelle Veranstaltung im vergangenen Jahr pandemiebedingt das erst mal seit Jahrzehnten ausfallen musste, wurde das Dorffest innerhalb von nur 4 Wochen organisiert. Diesmal startete das viertägige Programm am Donnerstag, 18:00 Uhr, mit dem Skatturnier in der Sportklause. Nach 4 Stunden stand der Sieger, Bernd Haustein aus Lengefeld, fest. Etwas später lud die Kirchgemeinde Lauterbach-Zöblitz gemeinsam mit dem CVJM Lichtblick Niederlauterstein einem Zeltabend mit dem Referenten Josef Müller aus Fürstenfeldbruck ein. Nach zahlreichen Auftritten in Talkshows berichte er nun auch uns aus seinem abenteuerlichen Leben voller Höhen und Tiefen. Umrahmt wurde der Abend vom Posaunenchor Lauterbach.


Josef Müller berichtet zum Zeltabend von seinem abenteuerlichen Leben (Foto: Eckhard Oettel)

 

Am folgenden Tag fand ein Dorfgemeinschaftsabend statt. Nach so langer Zeit ohne bzw. mit stark eingeschränkten persönlichen Kontakten wollten wir die Möglichkeit bieten, wieder einmal zusammenzusitzen und einfach nur zu reden. Umrahmt wurde der Abend von einer Disko im Festzelt, für unsere kleinen Gäste fand, organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr, zeitgleich wieder einmal ein Fackel- und Lampionumzug statt, der mit einem Lagerfeuer auf dem Festplatz endete. 

Die Kurzfristigkeit der Organisation des Dorffestes bekamen die Veranstalter bei dem geplanten Kleinfeld-Fußballturnier und dem Kinderfest am Sonnabend zu spüren. So hatten im ersten Fall nur 2 Mannschaften ihre Teilnahme am Turnier zugesagt, was uns aber nicht davon abhielt, dieses durchzuführen. Nach Hin- und Rückspiel konnte die Mannschaft von der SG Niederlauterstein, Sektion Tischtennis, den Wanderpokal erringen.

Siegerehrung zum Fußballturnier (Foto: Eckhard Oettel)

 

Das Kinderfest musste mangels ausreichender Programmpunkte sogar auf den Sonntag verschoben werden. Dafür erklangen am Samstagabend rockige Klänge mit der Band „Seilers Session Project“, die sich aus gestandenen Musikern verschiedener Bands neu zusammengefunden hat und erstmals in Niederlauterstein öffentlich auftrat.

 

Tanzabend mit Seilers Session Project 

Der Sonntag hatte den bekannten, traditionellen Ablauf, der mit der Abholung des amtierenden Schützenkönigs Thomas Wohlgemuth begann und mit dem Aufzug der Schützengilde und der Durchführung des Vogelschießens auf dem Festplatz fortgesetzt wurde.

Der Chef der Schützengilde, Gert Walther, begrüßt die zahlreichen Gäste (Foto: Eckhard Oettel)

Zeitgleich gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zu erleben. Das Konzert der Marienberger Blasmusikanten und eine Modenschau der Modeboutique „Mein Kleiderschrank“ sorgten für gute Unterhaltung im Festzelt.  Für die Kinder wurde mit Hüpfburg, Geschicklichkeitsspielen, Basteln und Kinderschminken das Kinderfest nachgeholt. Auch der Besuch von Clown Franky und Trommel-Bert sorgten für gute Stimmung auf dem Festplatz. 

Allerdings wurden wir von einem heftigen Gewitterguss überrascht, so dass das Vogelschießen und alle Außenaktivitäten des Kinderfestes verspätet nur verspätet beginnen konnten. Zum Glück hielt das Wetter dann durch und alles konnte wie vorgesehen stattfinden.

Der gut gefüllte Festplatz freute die Veranstalter (Foto: Eckhard Oettel)

 

Bei einsetzender Dunkelheit fiel in diesem Jahr erst gegen 21:25 Uhr das letzte Stück des hölzernen Adlers- schon wieder ein neuer Rekord, was die Abschusszeit betrifft.

Der neue Schützenkönig, Axel Richter, trat erst vor wenigen Wochen der Schützengilde bei und lebt mit seiner Lebensgefährtin, die in unserem Ort ihr Elternhaus hat, in Mainz. 

 

Der neue Schützenkönig Axel Richter wird ins Zelt getragen (Foto: Jonas Völkel) 

 

Unser Vogelschießen ist für alle Teilnehmer ab 18 Jahren, die sich im Falle eines Sieges über die Rechte und Pflichten des Amtes bewusst sind, offen. So ist es nicht verwunderlich, dass Niederlautersteiner Schützenköniginnen und -könige auch in Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz zu Hause sind.

 

Unser Mut, das 62. Niederlautersteiner Vogelschießen trotz Ungewissheit und Hindernissen unter den derzeitigen Bedingungen durchzuführen, wurde belohnt. Bei allen Veranstaltungen konnten wir zahlreichen Gäste begrüßen, die die Gelegenheit nutzten, Freunde, Bekannte und Nachbarn wiederzutreffen und gemeinsam zu feiern.

 

Wir können stolz auf unsere Dorfgemeinschaft, auf die zahlreichen Helfer und Organisatoren sein und danken unseren Unterstützern und Sponsoren für die jahrelange Hilfe und Treue.

 


Holger Hiemann

 

Vorstand Heimatverein Niederlauterstein e.V.




Trotz der massiven Einschränkungen infolge des Corona-Viruses konnten wir auch 2020 einiges erleben und bewegen.


Permett-Aufbau und -Aschiem

 

Um in den trostlosen Zeiten zumindest etwas Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, wurde natürlich auch unsere Ortspyramide wieder aufgebaut. Wie immer am Samstag vor dem 1. Advent trafen wir uns dazu am Dreieckchen im Ortszentrum.

Zahlreiche Helfer, bei denen wir uns herzlich bedanken möchten, sorgten für einen zügigen Aufbau.

 

Ein großes Permett-Aschiem konnte in diesem Jahr leider nicht stattfinden. In kleinem Kreis und unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen setzten wir am Nachmittag des 29.11.2020 die Pyramide in Schwung. Seitdem erfreut sie wieder unsere Einwohner.




Erneuerung der Infotafel und des Geländers am Tiefen Victoria-Stolln

Unser „bergbauhistorisches Schauobjekt Tiefer Victioria Stolln“ wird entsprechend einer Auflage des Oberbergamtes Freiberg alljährlich eine Prüfung durch eine sachkundige Person unterzogen. Das erledigt für uns der Bergmann und ehemalige Niederlautersteiner Tobias Steinert. Meistens sind die Prüfungen mängelfrei, aber auch hier nagt natürlich der Zahn der Zeit an den Anlagen.

Bereits 2019 wurde die Schautafel bemängelt, da sie teilweise nicht mehr lesbar war. Weil sie auch die Sicherheitshinweise zum Betreten des Stollns enthält und damit für den Betrieb relevant ist, erneuerten wir diese im Mai 2020.



Provisorische Beschilderung                     Notreparatur des Geländers

während der Erneuerung


Zur Prüfung am  09.06.2020 hatte sich ein neuer Mangel ergeben. Das Geländer am Zugang war teilweise morsch geworden und stellte eine Gefahr dar, wenn z.B. Kinder darauf herumkletterten. Nach einer Notreparatur erfolgte schließlich im November 2020 die teilweise Erneuerung. 

Die vom Sachsenforst dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Lärchenstämme wurden am 13.11.2020 geschält und am 21.11.2020 durch Jens Fritzsch, Silvio Kiekebusch und Eckhard Oettel eingebaut. Dafür musste das gesamte Geländer demontiert werden.




Ich danke allen fleißigen Helfern, die bei der Reparatur mitgeholfen haben.

 

Eckhard Oettel



Neues Dach fürs Försterhäusel

 

Schon bei den Bau- und Renovierungsarbeiten im Oktober und November 2018 waren uns Schäden am Dach des Häusels aufgefallen. Es war zwar noch dicht, aber einige Schalbretter waren durchgefault, wodurch ein Betreten des Daches, z.B. zum Abkehren oder durch den Schornsteinfeger, eine erhebliche Gefahr darstellte. Die alte Schindeleindeckung war so porös, dass eine Reparatur der schadhaften Bretter und ein Ausbessern des Dachbelages nicht möglich waren.

Deshalb holten wir, in Absprache mit der Stadtverwaltung als Eigentümer, ein Angebot für eine Neueindeckung ein. Da die Dachneigung für ein Schindeldach eigentlich zu gering ist und die raue Oberfläche das liegen bleiben von Blättern und Nadeln begünstigt, sollte es ein Blechdach werden.

Im Oktober 2020 war es dann endlich soweit. Vom 26. bis 29.10.2020 erfolgte durch die Fa. Montageservice Jens Fritzsch aus Niederlauterstein die Neueindeckung. 



Ich denke, das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, sondern wird auch für die nächsten Jahrzehnte das schöne Häusel trocken halten.


 

Wir danken der Stadtverwaltung Marienberg für die Finanzierung der Maßnahme und den baubeteiligten Firmen für die hervorragende Arbeit.

 

Eckhard Oettel



4. Vereinsreise- "Burgen, Rhein und Wein" vom 2. bis 6. Oktober 2020

Entgegen der ursprünglichen Planung, die uns nach Nordungarn führen sollte, musste auch für unsere diesjährige Vereinsreise Coronabedingt kurzfristig eine Alternative gefunden werden. 

Die Reise führte uns somit nicht ins Ausland, sondern ins Rheintal nach Koblenz. Zum Glück störten sich nur wenige Reisefreunde am neuen Reiseziel und so konnte ein gut gefüllter Bus am 2. Oktober 2020 Richtung Westen auf Reisen gehen. 

Bei zwar durchwachsenem, aber in den entscheidenen Momenten schönem Wetter, konnten wir an drei Tagen wieder viele schöne Dinge erleben, die uns sicherlich in guter Erinnerung bleiben werden.

Allen, die mit waren, hat es jedenfalls wieder gut gefallen und die Meisten wollen auch wieder gerne an der auf 2021 verschobenen Reise nach Nordungarn teilnehmen.


Wanderung mit dem Feuerwehrverein Schwaben zum Scheibenberg am 27.09.2020

Bereits im Sommer war unsere befreundete Feuerwehrverein Schwaben e.V. mit einer Idee an uns herangetreten, ob wir nicht, um uns endlich wieder einmal treffen zu können, eine gemeinsame Wanderung durchführen wollen. Dem stimmten wir natürlich zu und überließen die Planung der Wanderung den Schwaben. Auch ein passender Termin war dann schnell gefunden und es hatten sich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, doch noch eine größere Gruppe von 11 Wanderfreunden die Zeit genommen daran teilzunehmen.

Wir trafen uns also am Sonntagvormittag um 9:45 Uhr in Schlettau, an einem für einige der mitwandernden Schwaben emotionalen Ort, denn da, wo heute ein Parkplatz ist, stand vor langer Zeit die Baracke eines Ferienlagers der LPG, wo dann immer einige Tage der Sommerferien verbracht worden waren.

Nach einer herzlichen Begrüßung dort machten wir uns von Schlettau aus auf zum Scheibenberg. Die Strecke führt zwar auch anfänglich immer leicht bergauf, aber bei idealem Wanderwetter stellte das kein Problem dar. 



Der letzte Anstieg war dann aber etwas besonderes, denn wir nutzten dafür den Ottmar-Zahm-Steig, eine von Ottmar Zahm von 1931 bis 1934 unentgeltlich und erst auch heimlich angelegte Treppenanlage. Diese führt mit über 300 Stufen und 80 Höhenmeter überwindend auf die Plateaufläche des Scheibenberges. 

Im dortigen "Bürger- und Berggasthaus" hatten wir das Mittagessen vorbestellt, so dass wir in der gemütlichen Gastwirtschaft zügig unseren Hunger, und natürlich auch den Durst, stillen konnten. Wer Lust hatte, konnte bevor es weiterging, noch den Aussichtturm besteigen, um bei guter Fernsicht seinen Blick über das Erzgebirge schweifen zu lassen.

Unsere Wanderung führte uns nun weiter durch die Stadt Scheibenberg bis ins Tal der Roten Pfütze, wo wir auf einem schönen Wanderweg der Eisenbahnlinie nach Schlettau folgten. An der Kirche in Schlettau trennten sich dann wieder unsere Wege, während die Schwaben und wenige Niederlautersteiner noch ein Café aufsuchten, machten sich die anderen Niederlauterteiner wieder auf den Heimweg. Allen die dabei waren, hat die Wanderung gut gefallen und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit den Waldenburger Schwaben im nächsten Jahr.

Eckhard Oettel


Ordentliche Mitgliederversammlung

Zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt, nämlich erst 25.09.2020, konnte in diesem Jahr auch erst die ordentliche Mitglliederversammlung unserer Vereins durchgeführt werden. Durch die Corona-Pandemie war im Mai oder Juni nicht an eine Versammlung mit so vielen Personen zu denken. Mit 43 Mitgliedern war die Versammlung sehr gut besucht, ohne dabei den zulässigen Grenzwert von 50 Personen zu überschreiten.

Auf der Tagesordung stand neben der Neuwahl des Vereinsvorstandes auch die Wahl der Kassenprüferin. Dabei wurden sowohl Frau Enders als auch die drei Vereinsvorsitzenden  einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. 

Weiterhin gab es zur Versammlung Informationen zum geplanten Herbstfest (das nun leider ausfallen musste) oder auch über die Beteiligung useres Vereins am im nächsten Jahr stattfindenden Stadtjubiläum "500 Jahre Marienberg". Ein Bildervortrag über die Veranstaltungen im Jahr 2019 rundete den Abend ab.

Eckhard Oettel



Frühschoppen der Schützengilde am 02.08.2020

 

Unter strikter Einhaltung der aktuellen Coronaschutzverordnung trafen sich am 2. August 2020 die Mitglieder der Schüzengilde zu einem Frühschoppen im Vereinshaus. Geladen hatte der amtierende Schützenkönig Thomas Wohlgemuth, der sein 1-jähriges Jubiläum nicht einfach so verstreichen lassen wollte. 


 


Seit 50 Jahren war jedes Jahr ein neuer Schützenkönig gekrönt worden, somit stellte es eine absolute Besonderheit dar, wenn ein Schützenkönig „kampflos“ zwei Jahre lang amtieren darf.

Den Schützinnen und Schützen merkte man deutlich an, dass sie sich über die Einladung sehr gefreut hatten und für das Treffen dankbar waren.




 









Wir möchten Thomas Wohlgemuth für die Organisation dieses Treffens herzlich danken und hoffen natürlich, dass er im nächsten Jahr einen würdigen Nachfolger findet.

 

Eckhard Oettel


Vortrag "Südafrika- Von den Drakensbergen in den Kruger- Nationalpark" 

Der zweite Teil des Vortrages von Joachim Melzer über seine Reise nach Südafrika lockte am 6. März wieder zahlreiche Gäste in unsere Vereinshaus. Wie auch schon im ersten Teil, konnten wir nicht nur einen normalen Reisebericht erleben, sondern eine ganze Menge über die Flora und Fauna dieses exotischen Landes erfahren. 

Viele der abseits der Touristenrouten gefundenen Pflanzen und Pflänzchen konnten nur mit dem lateinischen Namen bezeichnet werden, da  deutsche Namen dafür nicht existieren. Wenn überhaupt, konnte auf artverwandte bei uns heimische Gewächse verwiesen werden. 

Und auch die Tiere dort, speziell natülich im Kruger Nationanlpark, kommen bei uns natürlich nicht vor, sind aber auch vielen von den Gästen geläufig gewesen, weil man sie auch in unseren Zoo's findet. Giraffen, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, vverschieden Antilopen-arten aber auch Löwen konnten wir in freier Wildbahn bestaunen, unterlegt mit den typischen Lauten, die diese Tiere von sich geben.

Ich denke alle Gäste konnten wieder viel Neues erfahren und einen gelungenen Abend erleben. Für die Mühe und den Aufwand, den Vortrag zu gestalten und uns zu präsentieren, möchten wir uns bei Joachim und Carmen Melzer nochmals herzlich bedanken.

Eckhard Oettel


Vereinsnachmittag im Försterhäusl

Zum Auftakt des neuen Jahres hatten wir uns vorgenommen, wieder einmal eine Zusammenkunft im Försterhäusel zu organisieren. Wir entschieden uns für Sonnabend, den 4. Januar 2020.

Wie wir erst danach mitbekamen, fand im Rahmen der Vierschanzentournee am gleichen Tag der Skisprungwettbewerb in Innsbruck statt. Da Niederlauterstein bekanntlich wintersport- und natürlich auch skisprungbegeistert ist, verlegten wir den Beginn kurzerhand eine halbe Stunde vor auf 13:30 Uhr und luden zum gemeinsamen Anschauen des Wettbewerbes ein. Das war auch deshalb viel versprechend, weil mit Karl Geiger, bis dahin Zweiter der Gesamtwertung, ein Deutscher greifbare Chancen auf den Tourneesieg hatte.

Und so füllte sich das alte Häusl zusehends. Für die, die etwas später kamen, war nur schwer noch Platz zu finden. Schließlich wollte ja (fast) jeder etwas vom Springen sehen, und das war bei über 30 Gästen gar nicht so einfach. Aber schließlich hatte doch jeder eine mehr oder weniger guten Platz gefunden und nun hieß es am großen Fernseher mitfiebern.

Das Springen auf der Bergiselschanze entpuppte sich als Windlotterie und Karl Geiger hatte bei seinem ersten Sprung, den er als fünftletzter gegen den Deutschen Moritz Baer antreten musste, eine ziemliche Niete gezogen. Bei starkem Rückenwind und kurzem Anlauf landete er nur auf enttäuschende 117,5 m und damit nur auf dem 23. Platz, während Marius Lindvik als Bester auf beachtliche 133 m sprang. Damit konnte Karl seine Hoffnungen auf den Tourneesieg eigentlich schon begraben. Entsprechend deprimiert war er und entsprechend schlecht war natürlich auch die Stimmung unter uns Zuschauern. Für den zweiten Durchgang hofften wir nun, dass Karl nicht die Flinte ins Korn werfen würde und noch mal angreift. Diesmal schon als Achter startend flog er auf die zweitbeste Weite von 126 m, hinter dem Norweger Daniel Andre Tande, der 126,5 m sprang. Das war zwar eine Wiedergutmachung, aber am Ende reichte es trotzdem nur für den 8. Rang und die Vierschanzentournee konnte er dann bekanntlich auch nicht mehr gewinnen.

Als Aufmunterung für den Cheftechniker, Erik Simon aus Niederlauterstein, hatten wir ein Video unserer mitfiebernden Runde gedreht und ihm gleich noch zugeschickt.

Noch der vertanen Chance nachtrauernd wollten wir uns eigentlich mit dem finalen Lauf der 4er-Bobs in Winterberg trösten, doch auch das gelang nicht ganz. Die ersten drei Plätze belegten zum Schluss zwar deutsche Teams, doch leider konnte das Team Friedrich, mit dem Niederlautersteiner Anschieber Candy Bauer, dort ausnahmsweise nur den 2. Platz gewinnen.

Nun hatten wir genug vom Sport und die ersten verließen uns auch schon wieder, um Platz zu machen für neue Gäste, die dann auch nach und nach eintrudelten. Denn eigentlich wollten wir ja gemeinsam nur einen gemütlichen Nachmittag und Abend begehen und dabei auch so manche Neuigkeit austauschen.

Neben selbstgebackenen Kuchen und Stollen hatten wir auch zwei Suppen mit Wienern vorbereitet und natürlich standen auch jede Menge Getränke zur Auswahl. So verging der Tag recht schnell und am späten Abend machten wir uns schließlich auf den Heimweg.

Die außerordentlich gute Resonanz  hat uns noch am Abend veranlasst, über ein gemeinsames Anschauen des Springens in Bischofshofen nachzudenken, was wir dann am Montag, den 6. Januar 2020, auch organisierten. Natürlich kamen da, weil ja normaler Arbeitstag, bei weitem nicht so viele Gäste. Aber es war trotzdem ein schöner Abend, der allen gefallen hat.

Eckhard Oettel